In 4 Schritten Dein Leben ändern, weil Du Dein destruktives Vokabular änderst.

May 29, 2017

Im Talmud heißt es:

    Achte auf deine Gedanken, denn Sie werden zu Worte;

    achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Taten;

    achte auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten;

    achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden zu deinem Charakter;

    achte auf deinen Charakter, denn der wird zu Deinem Schicksal.

 

Alleine von dieser Weisheit können wir ableiten, dass die Qualität unserer Gedanken die Qualität unseres Lebens beeinflusst. In dieser Weisheit wird und, als Lösung für das Dilemma, nahegelegt die Gedanken zu kontrollieren.  Das Schicksal ist vielen als etwas Unausweichliches bekannt und häufig sind damit belastende Ereignisse gemeint.

Das kann der Tod von nahestehenden Menschen sein, eine Kündigung, der Verlust von Geld, Liebe, Gesundheit, Haus und Hof usw..

 

Menschen in belastenden Lebenslagen sind nicht immer erfreut über die Aussage, dass sie durch ihr „Denken“ selbst verantwortlich sind für ihre Lebenslage.  Und doch liegt Wahrheit darin, denn die Qualität unserer Gedanken ist die Qualität unserer Emotionen. Die Emotionen sind das Ergebnis aus einem selbst entwickeltem Hormoncocktail der bestimmt, wie wir uns fühlen und wie wir handeln werden. Mit einem Hormoncocktail ist die individuelle Zusammensetzung von Hormonen gemeint, die dafür verantwortlich ist, wie wir uns in bestimmten Situationen fühlen und verhalten. Das ist eine, aus Erfahrung erlernte und lebensnotwendige Strategie, um zu überleben. Damit unser Gehirn mit solchen Strategien nicht überfordert ist, hat es Glaubensmuster und Verhaltensmuster angelegt die die Produktion von bestimmten Hormoncocktails erleichtert, automatisiert und beschleunigt.

Dieser Vorgang ist weitgehend für die meisten Menschen unbewusst. Darum ist es notwendig sich der eigenen Glaubensmuster und Gedankenmuster bewusst zu werden. Wir haben gelernt, dass Gedanken zu Worten werden.

 

Wenn wir nun unser Leben ändern wollen und damit unserem Schicksal ein Schnippchen schlagen, dann können wir dies mit einem Trick tun. Wir transformieren unser Vokabular und beeinflussen damit unsere Gedanken.

 

Wir verändern unsere Worte in 4 Schritte.

 

1)   Beobachte Deine Worte

Mache Dir bewusst, was Du sagst und welche Emotionen Du hineinlegst. Beobachte was Du Gewohnheitsgemäß antwortest, oder wie Du emotionale Situationen beschreibst. Beginne währenddessen, negative Emotionen zu entschärfen. Wie zum Beispiel: „Ich bin furchtbar wütend.“ Das Wort furchtbar, bestärkt eine negative Emotion. Wir können die Emotion entschärfen indem wir die Vokabel in „ein bisschen“ verwandeln. Damit hat die Aussage eine ganz andere Wirkung auf unseren Körper: „Ich bin ein bisschen wütend.“. Und auch die Emotion „Wut“ können wir durch eine andere Vokabel entschärfen. So kannst du statt dessen die Vokabel: irritiert, enttäuscht oder verwirrt verwenden und nachfühlen, was es mit dir macht.

 

2)   Drei negative Wörter identifizieren

Beobachte welche drei negative Wörter du häufig benutzt und schreibe diese auf. Wenn man sich selbst beobachte erkennt man schnell, dass man bestimmte negative Wörter häufig benutzt. Zum Beispiel: Das frustriert mich; das deprimiert mich; das ist so erschöpfend.

Wenn du die drei negativen Wörter identifiziert und sie notiert hast überlege in Ruhe welche alternativen Wörter du dafür zukünftig nutzen kannst, um die negative Emotion darin zu entschärfen.

Vielleicht entschärfst du die negative Situation durch das Hinzufügen von der Aussage: „ein bisschen“

Oder du probierst verschiede neue Vokabeln aus. Entscheide nach Gefühl. Du könntest statt „frustriert“ – „reif für eine Pause“ sagen; für „deprimiert“ – „ich habe auf bessere Bedingungen gehofft“; für „erschöpft“ – „ich möchte meine Batterien aufladen“

 

3)   Erfinde 3 positive Wörter

Wir haben ja nicht nur negative Vokabeln! Also, überleg einfach mal welche positive Worte oder Aussagen du bereits nutzt. Schreibe auch diese Worte auf und überlege dir, wie du diesen Worten noch mehr positives Gewicht verleihen kannst oder eine optimale Richtung gibst.

Wir können zum Beispiel sagen: „Die Dinge sind in Ordnung“ oder wir können sagen: „Die Dinge sind unverschämt in Ordnung“

Wir koppeln – wie bei Synästhesien - zwei oder mehrere physische getrennte Bereiche der Wahrnehmung, um diese in eine gewünschte Emotionale Richtung zu lenken.

Es macht gigantisch viel Spaß und hat den potenzierenden positiven Effekt noch bessere und spektakuläre gute Gefühle zu bekommen.


4)   Nutze 2 Schlüsselpersonen für 2 Schlüsselworte

Um tatsächlich dein Vokabular zu ändern, nutze die Gemeinschaft. Damit meine ich zwei Personen aus deinem engeren Umfeld, denen du vertraust und die grundsätzlich an Persönlichkeitsentwicklung interessiert sind. Dann erkläre ihnen dein Vorhaben zwei Schlüsselwörter in deinem Vokabular zu ersetzen. Mit deiner Verpflichtung, gibst du ihnen die Erlaubnis, wann immer du das alte Schlüssel Wort benutzt dich daran zu erinnern, dass du dieses Wort durch die neue Vokabel ersetzen wolltest.

Solltest du in ihrer Gegenwart zum Beispiel sagen: „ich bin zu erschöpft“ können sie dich darauf aufmerksam machen und sagen: „Bis du erschöpft oder möchtest du erst deine Batterien aufladen?“

Die Unterstützung deiner Freunde oder nahestehender Menschen kann dir helfen dein altes Sprachmuster zu durchbrechen. Mit deinem neuen Vokabular wirst du feststellen das du deine Emotionen steuern kannst und damit auch deine Gedanken. Die Konsequenz ist das du durch den Trick „bewusst ausgewähltes Vokabular zu nutzen“ eine neue Qualität deiner Gedanken erschaffst und somit eine neue Qualität deines Lebens gestaltest.

 

Damit hast du dein Schicksal in deiner Hand.

Herzlichen Gruß Martina

 

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